Unsere Hunde

Patty

Patty war ein Wanderpokal und ich wollte, dass sie bei uns ein endgültiges Zuhause findet.

Die Erziehung war einfach: Patty durfte nichts aus der Hand fressen, die Kinder durften nicht in ihren Korb.

Sie musste kommen, wenn wir gerufen haben. Nach 13 Jahren mussten wir sie gehen lassen.

Nach langem Hin und Her Überlegungen und etlichen Hundebüchern, war es für uns klar, ein Berner sollte bei uns einziehen!

Zufällig erfuhren wir von einem Wurf, auf einen Bauernhof, sind hingefahren und haben einen Welpen gleich mitgenommen.

Funni

Funni wurde mein Seelenhund.

Ich fing an mich für Ausbildung und Hundehaltung zu interessieren. Wir wurden Mitglied im Polizeisportverein. Die Trainer und ich stellten schnell fest, dass ein Berner kein Schäferhund ist. Wir wussten auch zeitnah, dass Funni ein Hund ist, der keine Babys bekommen sollte. Sie hatte HD, ED, Borreliose, immer wieder schwere Schübe. Nach 10 Jahren starb sie an inneren Organversagen.

Wir waren uns sicher, es sollte wieder ein Berner bei uns einziehen.

Leider waren wir nur ein wenig schlauer. Ein Hund mit Papieren sollte es sein. Nur sind Papiere auch kein Garant für einen gesunden Hund. Beim Besuch der Zuchtstätte, hatte ich ein ungutes Bauchgefühl. Damals dachte ich, lieber nicht, konnte es aber nicht richtig begründen.

Für meine Familie war klar, wir nehmen den Welpen gleich mit.

Anni

Anni zog bei uns ein. Schon am zweiten Tag fiel uns auf, irgendetwas stimmt nicht mit dem Bärchen. Es stellte sich heraus, sie hatte Geardien, Milben, Ohrenentzündung. Sie musste mit Hilfe unserer Tierärztin gepäppelt werden. Anni war voller Angst, wollte sich nicht anfassen lassen und machte ständig unter sich. „Die Züchter“ meinten lapidar: „Dann bringen Sie den Hund wieder her, alle anderen Welpen sind gesund, es muss an ihrem Zuhause liegen.

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass wir kurz überlegt haben, uns dann aber für ein Leben mit Anni entschieden haben.

Anni hatte weder die im Pass eingetragene Impfung erhalten, noch den Chip. Ohne die Hilfe von Frau Dr. Kerstin Röhrs, Tierärztin und Verhaltenstherapeutin mit Hundeschule, hätten wir wohl aufgegeben.

 

So blieb Anni fast 9 Jahre bei uns. Sie blieb immer ein skeptischer, unsicherer Hund und ließ nur wenige Menschen an sich heran.

Anni starb an einem Tumor im Kopf.

 

 

 

 

Wir wollten dann erstmal keinen Hund mehr, sind dann mit unserem Wohnmobil in Urlaub gefahren und bevor wir nach Hause gefahren sind, hatten wir schon Kontakt zu Züchtern aufgenommen. 

Unter dem Motto:
Augen auf beim Welpenkauf!

Es sollte eine anerkannte, kontrollierte Zuchtstätte sein. Unser beider Bauchgefühl sollte stimmen.
Wir wollten etwas über die Nachkommen erfahren.
Wir wollten endlich mal einen gesunden Berner haben!

Dina

Wir stellten fest, dass Dina unser erster normaler Hund war und waren überrascht, was so ein gesunder Hund alles anstellen kann.

Wir haben ein tolles Mädchen bekommen, danke Gabi!

 

weitere Bilder von Dina in der Bildergalerie.

Dinas Erziehung/Sozialisation

Wir besuchten mit Dina zwei, vom Ansatz her, unterschiedliche Welpengruppen. Gingen in den Welpenauslauf, waren im Kleingarten unterwegs, so dass Dina viele unterschiedliche Hundebekanntschaften machen konnte und immer noch hat.

Wir haben zunächst hauptsächlich am Rückruf gearbeitet, natürlich Grenzen gesetzt, dafür gesorgt, dass Dina zur Ruhe kommen konnte und Beziehungsarbeit geleistet.

Dina hat uns in den ersten sechs Monaten überall hin begleitet. Sie kennt Auto fahren, Restaurants, Bus und U-Bahn fahren, Einkaufszentren, Fahrstühle, Altenwohnheim, Pflegestation. Sie hat gelernt sich überall zurechtzufinden und sich zu „benehmen“

Zeitgleich wurde auch das Alleinsein geübt. Wir haben die Junghundgruppe besucht, die Leinenbefreiung für Hamburg gemacht und besuchen noch heute, bei Fr. Dr. Röhrs, die Spiel- und Spaßgruppe. Wir haben Dummytraining ausprobiert. In einem Verein mit, 3 Monats ABO, für die Begleithundeprüfung trainiert, Ralley obedience ausprobiert und dann kam Corona.

 

Warum wollen wir mit Dina züchten? 

Dina ist unser dritter Sennenhund. Alle Bärchen waren von uns geliebte Bärchen. Die Charaktere waren unterschiedlich, alle einmalig.

Wir wissen, was es bedeutet einen kranken Berner zu haben, wieviel Leid und trotzdem so viel Vertrauen und Liebe in einem Bernerblick sein kann.

Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass die Berner gesünder und langlebiger werden.

Wir haben alle erforderlichen Untersuchungen und Prüfungen abgelegt um züchten zu dürfen.

Wir werden nur Rüden mit guten „Werten“ auswählen, so dass wir unserem Zuchtziel näher kommen.

 

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